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Im Land der weiten Fjorde

 

 

 

 

Im Land der weiten Fjorde von Christine Kabus

 

Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Lisa, dass diese als kleines Kind adoptiert wurde. Ein Medaillon mit einem vergilbten Foto ist die einzige Spur zu ihren Vorfahren. Sie führt Lisa nach Norwegen, in den beschaulichen Ort Nordfjordeid. Die Menschen dort reagieren sehr unterschiedlich auf die Ankunft der jungen Deutschen. Während sie in der warmherzigen Nora sogleich eine Vertraute findet, begegnet der alte Finn ihr mit kaum verborgener Ablehnung. Auch der wortkarge Reitlehrer Amund scheint Vorbehalte gegen Lisa zu haben. Je länger sie in das Leben am Fjord eintaucht, desto sicherer ist sie, dass sie auf der richtigen Fährte ist und dass in der Familiengeschichte ihrer Mutter dunkle Geheimnisse schlummern, deren Schatten bis in die Gegenwart reichen ..

 

 

Es sind zwei Geschichten in einem Buch und am Ende ist es eine Geschichte. 

Christine Kabus hat für mich einen tollen Schreibstil. Ich habe mich vom ersten Wort an wohl gefühlt, sie hat mich mitgenommen auf eine wunderbare, manchmal sehr traurige Reise... Einfach Klasse! 

Lisa erfährt 2010 nach dem Tod ihrer Mutter, dass diese als kleines Kind adoptiert wurde. 
Ein Medaillon, eine Postkarte und die vage Erinnerung ihres Onkels an das Wort Nordfjord oder so, ist dass einzige was sie hat um sich auf die Spuren der Familie ihrer Mutter zu machen. 


Es beginnt eine Reise von Frankfurt über Hamburg nach Norwegen. Es begegnet ihr Widerstand, Hass und Wut aber auch viel Freundlichkeit, Zuversicht und Liebe. 

Für Mari beginnt 1940 eine Liebe und später eine Reise, die ein Albtraum war. 
Mari verliebt sich in den Deutschen Soldaten Joachim. Eine Liebe die nicht sein darf, die sie von ihrer Familie entzweit, wegbringt von ihrem geliebten Norwegen.

Sie kommt nach Deutschland und verliert wieder ihr Familie. 

Es ist eine Geschichte, die bestimmt einige Familien erlebt haben. Es kommt aber darauf an WIE die Geschichte geschrieben wird. Hier fühlt man sich wohl und hofft, dass eine Fortsetzung geben wird.

 

©Stephanie Entner

  

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