(c) Th. Scherer
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Ewald Arenz wurde 1965 in Nürnberg geboren und studierte englische und amerikanische Literatur sowie Geschichte. Er ist mittlerweile einer der produktivsten und erfolgreichsten Schriftsteller Süddeutschlands, dessen Gesamtauflage weit über 120.000 verkaufte Bücher zählt. Allerdings muss man zugeben, dass - daran gemessen - Dan Brown oder Stieg Larsson wesentlich erfolgreichere Autoren Süddeutschlands sind. Nichtsdestoweniger - oder vielleicht auch zum Trost - ist Arenz mit vielen Kulturpreisen ausgezeichnet worden. (Wer sie gerne en detail nachzählen möchte, der möge diesen Link betätigen: Tolle Auszeichnungen).

 

Sein literarisches Talent ist vielfältig und sein Einfallsreichtum fast unerschöpflich. Er verbindet mit leichter Feder Anspruch und Unterhaltung und schreibt romantische Bestseller wie „Der Duft von Schokolade“ genauso wie pointiert boshafte Glossen („Meine kleine Welt“), große Familienromane mit feinem Humor („Ehrlich & Söhne“) oder auch historische Kriminalromane („Das Diamantenmädchen“).

 

Als Dramatiker hat er zusammen mit dem Swingkomponisten Thilo Wolf mit „Petticoat&Schickedance“ nicht nur die erfolgreichste Eigenproduktion in der über hundertjährigen Geschichte des Fürther Stadttheaters geschrieben, sondern mit „Bahn Frei“ auch ein ernstes, von der Kritik vielgelobtes Musical über den Eisenbahnpionier Friedrich List, in dem allerdings keine Rollschuhe vorgekommen sind. Auch seine boshaft-erotische Boulevardkomödie „Die Odaliske“ wurde mit grossem Beifall aufgenommen.

 

Neben seiner literarischen Tätigkeit moderiert er seit vielen Jahren die literarische Sendung „Das Feiertagsfeuilleton“ auf Bayern 2 und organisiert zahlreiche literarische Veranstaltungen wie etwa die jährlichen Parklesungen im idyllischen Fürther Stadtpark mit Krimiautoren und Freiluftklavieren, Sopranistinnen und Schauspielern, aber auch die jährlichen Adventslesungen.

 

Er leitet am Stadttheater Fürth seit mehreren Spielzeiten eine Schreibwerkstatt, aus der im Frühjahr 2013 eine Theaterproduktion für das kleine Haus des Stadttheaters, das Kulturforum, hervorgehen wird.

 

Quelle: http://www.ewald-arenz.com/Webseite_Arenz/Vita.html